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VivaGeneration e.V. entwickelt Perspektiven für Flüchtlinge

"Wir wollen Flüchtlingen eine Möglichkeit bieten in ihren Heimatländern bleiben zu können und nicht nach Europa flüchten zu müssen", erzählt Rosemarie Buchner.
Entwickelt hat sich das Flüchtlingsprojekt von VivaGeneration aus dem ursprünglichen Verein "Jugendstadt Berlin", einem Verein für junge Menschen in Deutschland.

Die Initiatorin Rosemarie Buchner, 30 Jahre Lehrerin für Hauswirtschaft, Textilarbeit und Werken in Münchner Schulen, machte die Bekanntschaft mit dem koptische Bischof Thomas aus Al-Qussia in Oberägypten. Bischof Thomas besitzt dort bereits ein 3000ha großes Gelände in der Wüste und verfolgt das gleiche Ziel.
Etwa 1000 Personen können hier Zuflucht, Ausbildung und Gemeinschaft finden und sich dort Grundlagen für eine spätere Ansiedlung in ihren Heimatländern erwirtschaften. Das Projekt fördert die Ausbildung in biologischer Landwirtschaft und bietet Wohn- und Verdienstmöglichkeit für alle Altersgruppen.

Das ganze Projekt wird ökologisch begleitet mit Bauen, Komposttoiletten, Solarenergie, biologischer Tierzucht, Obst- und Gemüseanbau usw... Der Bischof möchte dort ausserdem in Elektromobilität ausbilden und einen Teil der Unternehmer mit Elektrofahrzeugen ausstatten. Ein Krankenhaus und eine Schule sind ebenfalls geplant.

Das Gesamtprojekt umfasst einen Zeitrahmen von 5 Jahren und hat einen Projektwert von 10 Millionen Euro. Durch die Hilfe von EcoCrowd und eine Fokusierung konnte jetzt der zweite von sechs Brunnen realisiert werden.

Bei ihrem Engagement wird Rosemarie Buchner Unterstützt durch Gudrun Haas und Fabian Elleder aus München. Gudrun Haas ist Trainerin in gewaltfreier Kommunikation. Fabian Elleder ist zweiter Vorsitzender der EINE WELT-PARTEI.

Mehr zu den Vorhaben von VivaGeneration erfährst du auf den Webseiten: www.vivageneration.org

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