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plastikfreie Schulheftschoner von minouki

Farbige Heftumschläge gehören seit Jahrzehnten zur Grundausstattung der meisten Schüler. Das minouki kleine bayerische Start-Up bietet Schulheftumschläge aus stabilem Recyclingkarton als Alternative zu den üblichen, millionenfach verkauften Schulheftschonern aus Plastik. Die Umschläge sind nicht nur umweltfreundlich, sondern auch optisch liebevoller gestaltet, als die gängigen Plastikumschläge. Mit dem Designs erregen die Herzblut-Unternehmer Aufmerksamkeit und machen Kindern und Eltern den Griff zur Öko-Variante leicht. minouki hat sich freiwillig hohe Ansprüche in Sachen Nachhaltigkeit auferlegt. Trotz der höheren Kosten produzieren sie die Heftumschläge regional in Bayern, zusammen mit heimischen Dienstleistern und nach strengen ökologischen Vorgaben. minouki kooperiert mit der EMAS-zertifizierten Umweltdruckerei aus Andechs.
Das EMAS-Zertifikat ist das weltweit anspruchsvollste Umwelt- und Qualitätsmanagementsystem der Europäischen Union, das u.a. auch den Umweltstandard ISO 14001 beinhaltet. Seit Anfang 2018 bezieht die Druckerei Ökostrom von Green City Energy. Dieser stammt zu 100 Prozent aus regenerativen Energien. Ebenso arbeitet das Unternehmen nach dem Prinzip der Gemeinwohlökonomie nach Felber.
Gemeinwohl-Ökonomie bezeichnet ein Wirtschaftssystem, das auf Werten wie Fairness, ökologischer Nachhaltigkeit und innerbetrieblicher sowie gesellschaftlicher Basisdemokratie aufbaut. Die Heftumschläge werden klimanteutral produziert.

minouki verwendet plastikfreie Öko-Druckfarben und hochwertiges, reines Recyclingpapier, welches mit dem Siegel des Umweltamtes "Blauen Engel" ausgezeichnet ist, da sie nicht nur finden, dass es zu viel Plastik gibt, sondern, dass auch kein Baum für ein alltägliches Papierprodukt gefällt werden darf. Der Versand erfolgt plastikfrei und ohne zusätzliche Verpackung.

minouki möchte die Selbstverständlichkeit, mit der wir alle seit Jahrzehnten Plastik verwenden und verschwenden, in Frage stellen und denken, dass es langfristig für jedes Produkt eine umweltfreundliche Alternative geben muss. Die plastikfreien Schulheftumschläge sehen die Macher als ihren persönlichen kleinen Beitrag auf dem langen Weg zu einer Konsumveränderung, die hoffentlich bald in allen Bereichen stattfinden wird und als ein Zeichen für den Wert der kleinen Alltagsdinge.
Die Resonanz auf die Umschläge ist umwerfend positiv. Die Gründer haben viele begeisterte E-Mails von Eltern, Lehrern, Schulleitern bekommen, die unsere Idee unterstützen möchten. Auch der Bund Naturschutz in Bayern sowie der Landesbund für Vogelschutz unterstützen minouki bereits.

Die Unternehmer wissen natürlich, dass ist Idee das Plastikproblem nicht lösen wird. Dennoch sind sie ganz sicher, dass jeder kleine Schritt in die richtige Richtung zählt. Kinder können und sollten für das Thema Umweltschutz sensibilisiert werden. minouki möchte das Thema "Plastikmüll" auf eine positive und schöne Art und Weise in die Schulen tragen und hat schon den ein oder anderen auf weitere Ideen gebracht, wie und wo man auf Plastik verzichten kann.

Gründerin von minouki ist Sylvia. Sie ist 41 Jahre alt und hat einen MBA in Internationalem Marketing und einen Uniabschluss in Anglistik. Als Mutter von drei Kindern hat sie einen Teilzeitjob und damit auf eine Karriere im klassischen Sinne verzichtet. Ihre Fähigkeiten setzt sie vor allem für Projekte im Bereich Umweltschutz ein - und seit 2016 für ihr Start-Up minouki! "Meiner Meinung nach hängt die Zukunft unseres Planeten und die unserer Kinder maßgeblich davon ab, dass wir jetzt sehr schnell in vielen Bereichen unsers alltäglichen Handelns Umdenken und nach Alternativen suchen", sagt Sylvia und weiter: "Wäre ich Physikerin oder Wissenschaftlerin, würde ich sicherlich all mein Wissen dahingehend einsetzen, große Lösungen für diverse Umweltprobleme mitzuentwickeln. Leider kann ich das nicht." Mit minouki Recyclingumschlägen möchte sie aber zumindest dahingehend ihren Beitrag leisten, dass sie für EIN alltägliches Plastikprodukt eine nachhaltige Alternative bietet, die so ansprechend ist, dass sie damit das Thema Plastikkonsum bei Kindern, Jugendlichen und Lehrern auf den Plan ruft. Zur Seite steht ihr ihr Mann Mike, der für das Grafikdesign verantwortlich ist.

Internetseite: www.minouki.com

Minouki hat sich für die Kategorie Profi beworben.

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