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Das Kunststoffproblem ist offensichtlich

Geboren in Deutschland. Aufgewachsen in Madagaskar, Abschluss International Baccalaureate an einer Internationalen Schule in Düsseldorf, Deutschland. Studium in England, im Anschluss 1 Jährige Weltreise. Folglich Arbeitstätigkeit in Grosskonzernen in Produkt und Service Branchen in Grossbritannien sowie der Schweiz. Fliessend in vier Sprachen, Deutsch, Englisch, Französisch, Portugiesisch. Meine multikulturellen Erfahrungen, meine Tätigkeit in Grosskonzernen insb. im Einzelhandel und meine fundierten Wirtschaftsstudienkenntnisse über unser lineares Produktionssystems liess mich bereits in 2007 die Problematik unserer Plastikkonsum-und Wegwerfgesellschaft erkennen. Verstärkt wurde meine Auffassung dieser Problematik mit der Geburt meiner Kinder und den verbundenen Befürchtungen über Ihre Zukunft und die unseres Planeten inmitten dieser zerstörerischen Konsumgesellschaft. Dadurch entstand und wuchs mein Bedürfnis für eine Initiative gegen die «Plastikgefahr», und so kam es zu meinem Projekt «Manadio- Clean up!»

Das Projekt «Manadio – clean up!» befindet sich aktuell in seiner Konzeptphase.
Das Kunststoffproblem ist offensichtlich: unsere heutige lineare Produktionswirtschaft gekoppelt mit dem gesellschaftlichen Konsumrausch haben zu einem Ausmass von kurzlebigen Plastik- Verpackungen sowie Produkten geführt die nicht nachhaltig sind. Dazu kommt ein nicht funktionierendes Recyclingsystem. Eine aktuelle Studie von 2016 zeigte z.B. auf, dass von 6,15 Mio. Tonnen Kunststoffabfällen in Deutschland der Anteil von Kunststoffrezyklaten nur 12% betrug, trotz 50 Jahren deutscher Abfallpolitik. Weltweit wird jede Minute 1LKW Kunststoffabfall ins Meer geleert. Im Jahr 2050 sollen mehr Plastikpartikel als Fische im Meer sein. Unmittelbare Zerstörung unseres Ökosystems mit seiner gesamten Pflanzen- und Tierwelt, folgliche Mitwirkung am Klimawandel, Eindringen von Mikroplastikpartikeln in unseren Wasserkreislauf und Nahrungskette und somit Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit sind umgehende Folgen dieses fahrlässigen Geschehens.

Mein Vorhaben wirkt dem Geschehen gezielt entgegen: Meine Vision heisst, keinen Kunststoffabfall mehr bis 2050! Mein Geschäftsziel ist es mit einem Beratungsprogramm eine gesamtheitliche nachhaltige Aufklärung des Kunststoffproblems an Schulen und bei Unternehmen aufzubauen mit der Absicht das Verhalten in Bezug auf Plastikverbrauch- sowie Produktion grundlegend zu reduzieren und letztendlich vollständig zu beseitigen.

Das Konzept funktioniert wie folgt: Vermittelt wird durch ein zeitlich definiertes und strukturiertes Programm. An Schulen stehen folgende Punkte im Vordergrund
1) Auswirkungen der aktuellen Kunststoffbelastung, von Umwelt bis Gesundheit
2) Bewusstsein über die eigene Kunststoffbilanz
3) Die Macht des Verbrauchers als wichtigster Akteur gegen den Plastikmüll
4) Wie ein jeder etwas verändern kann
5) Verantwortungsvolles Recycling. Anschliessend werden Schüler-altersabhänginge Projektarbeiten ausgearbeitet die lokale nachhaltige Beiträge und Initiativen anregen sollten.

Bei Unternehmen wo Kunststoffprodukte nicht den Geschäftskern ausmachen, ist die Informationsgabe beim einzelnen Mitarbeiter und ein Übergang zu einem kunststofffreiem Arbeitsplatz vordergründig. Ähnlich wie bei Schulen werden die oben aufgezeichneten Punkte übermittelt, eine mögliche Projektarbeit mit lokalem Beitrag ist Entscheid des Unternehmensmanagements. Zusätzlich wird beim Übergang zu einem kunststofffreiem Arbeitsplatz Unterstützung geboten, z.B. aber nicht abschliessend, durch organisatorische Aufstellung eines dezidierten Projektteams, Sourcing/Kontaktvermittlung notwendiger Alternativen, Kostenanalyse etc.

Bei Unternehmen wo Kunststoffprodukte mit als Hauptgeschäfte klassifiziert werden, stehen im Zentrum des Programmes folgende Punkte:
1) Übermittlung Verständnisses Wirtschaftsprinzip der Kreislaufführung «circular economy»
2) Erschaffung sinnvoller Werkstoffkreisläufe
3) Branchen-/ Unternehmensbeispiele wo bereits Punkt 2 angegangen und umgesetzt wird
4) Veränderung rechtliche Landschaft bzgl. Kunststoffproduktion/Abfall
5) langfristige Konkurrenzfähigkeit.

Mein Geschäftskonzept vereint mit seinen spezifischen Zielgruppen verschiedene Stärken und nimm folgende Chancen wahr: zu einem liegt bei Kindern die Veränderung; zum Anderen wird bei Unternehmen die aktuelle Realität zur Konkurrenzfähigkeit aufgezeichnet. Durch beide Zielgruppen wird entsprechend eine bedeutender Teil der Gesellschaft erreicht wo das Verhalten gegenüber Kunststoff per se nachhaltig im Sinne unseres Planeten und unserer Kinder verändert und beeinflusst werden kann.

Kategorie: Profit
gegründet: 2019
Internetseite/Onlineshop/Plattform: -

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